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Fundgrube "Beschert Glück"

Haus "Beschert Glück"

Den Norden des Brander Reviers nimmt zum großen Teil die Beschert Glück Fundgrube ein. Sie ist 1697 aufgenommen worden. Ihre Blütezeit lag im letzten Viertel des 18. und im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts. Bis 900 Bergleute fanden zu dieser Zeit Arbeit auf der Grube.

In diesem Zeitraum war sie die "Vorzeigegrube" des Freiberger Revieres und wurde von vielen Persönlichkeiten besucht, u.a. von Goethe und Alexander von Humboldt. Der Hauptschacht war der Röschenschacht, welcher im Huthaus zutage kam. Der Schacht diente als Kunst- und Treibeschacht und ist 405 Meter tief.

Nachlassende Erzanbrüche um 1830 führten zur Reduzierung der Mannschaft auf ca. 400 Personen. Ankäufe von benachbarten Gruben führten zur Vergrößerung des Grubenfeldes.

Ab 1851 teufte man im Westfeld den Johannesschacht bis in eine Tiefe von 452 Meter ab. 1886 wurde die Grube verstaatlicht und modernisiert. 1899 wurde sie stillgelegt. Dabei wurde auch der Pferdegöpel auf dem Prinz-Leopold-Schacht, der letzte der Umgebung, abgerissen. Das Silberausbringen betrug etwa 250 Tonnen.

Belegschaft "Beschert Glück"

Belegschaft "Beschert Glück"

Arbeit auf "Beschert Glück" um 1900

Diese Aufnahme zeigt die Arbeit auf "Beschert Glück" um 1900. Die Grube hat von 1697 bis 1899 gearbeitet.

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